Mathias Rocholl 
1784 – 1848 [0701200]

Auguste Rocholl geb. Curtius
1799 – 1851 [0701291]

0701291 Auguste Curtius.png
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Sth Johann ☞Mathias Ludwig Bernhard ROCHOLL, Rech-nungsrat zu Soest – er erlernte 1799–1804 im Hause BÄHR (vgl. [0802300]) zu Kassel die Handlung und wurde zunächst Tabakwarenfabrikant zu Detmold. Durch Einführung der franzö-sischen Tabakregie an der Ausführung seines Geschäfts gehindert, zog er nach Soest und beschäftigte sich mit der Verwaltung des Kämmereivermögens. Er rief in Soest die erste Sparkasse Westfalens ins Leben und war als Bewohner des Steingrabenhauses – siehe Bild unter [06007000] – der Nach-folger seines Vaters Adolf Wilhelm Rocholl. Vgl. den Aufsatz „Louis ROCHOLL“ von Dr. Rudolf WEEGMANN, Bonn, im NaBl 23.

EP Auguste Friederike ROCHOLL geb. CURTIUS.

Vgl. deren Vorfahren AhLi 12.

Kinder zu Soest geboren, reformiert.

07012001  ☞Sophie Katharina Karolina Helene Blan-

dina,12.06.1821, † 02.11.1908 Soest; ⚭ 19.08.1841 in Soest mit Ludwig HILBCK, ref. 24.11.1811 in Iserlohn, † 23.09.1875 in Soest, Pfarrer an der ref. Gemeinde zu Soest, Sohn des Arnold HILBCK, Kommunalempfänger zu Iserlohn, und seiner Gattin. – Kinderlos.

070120020801300  ☞Wilhelm Bertram Karl Gerhard

Leopold,21.05. 1823 Soest, † 05.03.1908 Bonn.

Vier der sieben Kinder von Mathias und Auguste Rocholl

Wilhelm [07012002]

Karoline [07012003]

Ludwig (Louis) [07012004]

Mathilde [07012006]

0701200 Kinder 02. 03. 04. 06.png

07012003   Karolina Dorothea Wilhelmina Sophia Sybilla Johanna, 16.07.1825, † 27.01.1879 Soest, Rentnerin, ledig.

0701204   Friedrich Wilhelm Karl Ludwig, gen. „LOUIS“, 14.12.1827 Soest,

† 14.09.1876 (mit 48 Jahren) Zürich, ▭ 1876 Soest, Gerichtsrat und Kreisrichter zu Hagen i. Wstf. Er besuchte zu Soest das Gymnasium bis zur Reifeprüfung um Ostern 1846. Anschließend eine knapp 6-jährige, freiwillige Militärdienstzeit bei den Ulanen zu Bonn bzw. als Lieutenant im 16. Landw.-Regiment wo er am 16.03.1852 Abschied vom Militär nahm. Danach studierte er Rechtswissenschaft zu Bonn und ab Oktober 1847 zu Berlin und absolvierte im Mai 1849 die Referendarprüfung zu Frankfurt a.M., 1851 als Auskulator zu Soest, 1852 zu Münster i. Wstf., Mitte 1854 legte er die Assessorenprüfung zu Berlin ab, bevor er danach Anstellung bei verschiedenen Gerichten fand. Ab 1856 war er Amtsrichter zu Hagen i. Wstf. und dort später Kreisrichter; – ledig.

Louis ROCHOLL war ein großer Wohltäter seiner Mitmenschen und hatte vielseitige geistige Liebhabereien. So liebte er über alles die Musik, selbst Geige spielend, schriftstellerte und dichtete, hatte Freude an Reisen, auf denen er fast alle Länder Europas besuchte, und bewies nicht zuletzt hervorragenden Sinn für Familienforschung. Er war der verdienstvolle Gestalter der 1866 veröffentlichten Stammtafeln der Familie ROCHOLL, und zwar der „großen“, die gesamte Familie umfassend, und der „kleinen“, eine Nachkommentafel seines Großvaters, des Justizbürgermeisters Adolph Wilhelm ROCHOLL [06007000].

Louis ROCHOLL erkrankte – von einer Wanderung über den Surenenpass ermüdet – schwer an Typhus, starb im Krankenhaus in Zürich und wurde in Soest auf dem Walburger Friedhof beigesetzt. – Vgl. auch Anh. 43, die Beschreibung seiner Reise nach Radevormwald, sowie die beiden Aufsätze „Louis ROCHOLL im NaBl 03 und NaBl 23.

0701204 Louis Rocholl.png

Ludwig (Louis) Rocholl  1827 – 1876 [07012004]

Herausgeber der Stammtafel von 1866 – siehe hier

 

07012005►08014000 August Anton Albert Friedrich Wilhelm Christian,  ★ 13.03.1830 Soest, † 27.01.1876 Köln.

07012006►08015000 Mathilde Konkordia Sophia Louise Dorothea Auguste, 22.03.1834 Soest, † 01.01.1912 Bonn.

07012007►08016000 Marie Helena Dorothea Friederika Sophie, ★  11.06.1836 Soest, † 26.11.1921 Bonn.

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