* Hünighausen - siehe weiter unten, nach "EP Sophie ROCHOLL".

Sth Friedrich Wilhelm ☞Rudolph ROCHOLL, Sohn des Carl ROCHOLL [08020000] und seiner Gattin Marianne

ROCHOLL, geb. STEINMETZ. Rudolph war Dr. der Theolo-gie und Kirchenrat zu Düssel-dorf. Er besuchte die Schulen zu Rhoden, Moringen am Sol-ling und das Gymnasium zu Korbach, Ostern 1841 Reife-prüfung zu KorbachDanach Student der Theologie  zu Jena (Burschenschaft), Ostern 1843 der Sprachwissenschaft zu Berlin,

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Rudolph Rocholl
(1822–1905) [090180
00]

Michaelis (29.09.)1843 der Theologie zu Jena, 13.06.1844 erst Prüfung zu Arolsen (mit "gut"), verschiedene Hauslehrerstellen, 28.04.1846 Hauptprüfung, Hauslehrerstelle zu Wien, Teilnahme an der Bekämpfung der Revolution zu Wien. Am 13.03.1850 wurde er zum Rektor und Diakonus zu Sachsenberg und Waldeck benannt, am 17.09.1861 zum Pfarrer zu Breese bei Dannenberg und am 12.04.1867 wurde er Superintendent zu Göttingen. Am 12.02.1878 wurde er wegen seiner gegensätzliche Stellung zu den Durchsetzungsbestrebungen der Union seitens der Preußischen Landeskirche abgesetzt (unmittelbarer Anlass war seine Ablehnung des neuen Trauungsgesetzes). Am 09.04.1878 wurde er Pfarrer an der neu gegründeten luth. Petri-Gemeinde zu Hannover, im August 1878 Anschluß an die ev.-luth. Freikirche in Preußen, 01.10.1878 Pfarrer an der luth. Gemeinde zu Radevormwald, Dez. 1880 Superintendent der Rhein.-Westf. Diözese, 19.07.1881 Kirchenrat zu Breslau, Frühjahr 1886 Direktor des Oberkirchen-Kollegiums der luth. Kirche zu Breslau. Dort war er auch Dozent am freikirchlichen Seminar und am 08.04.1892 emeritierte er in den Ruhestand zu Düsseldorf. Am 01.08.1893 erhielt er die theologische Doktorwürde der Universität zu  Erlangen.

 

Rudolph war Mitbegründer und Anhänger des ROCHOLL'schen Familienverbandes. 

Über "D. Rudolph ROCHOLL" hat Pfarrer Heinrich HÜBNER 1910 im Verlage des lutherischen Büchervereins zu Elberfeld eine ausführliche Lebensbeschreibung herausgegeben. – Vergleiche auch Anh. 39 einen Nachruf über ihn zu seinem 100. Geburtstag von Pfarrer Dr. O. REDLICH und den Aufsatz ""Kirchenrat D. Rudolph ROCHOLL" im NaBl 17

EP Sophie ROCHOLL, geb. GÖRG, deren Vorfahren vergleiche AhLi 31/2.

Anmerkung zur Domaine "Hünighausen", dem Geburtsort von Sophie (© Wikipedia): Der letzte regierende Fürst zu Waldeck und Pyrmont, Graf

Georg Friedrich von Waldeck, erhielt nach seiner Abdankung, per Vergleich mit dem Landtag des Freistaats Waldeck im Jahre 1920, den Nießbrauch des Arolser Schlosses sowie das Eigentum am Forst Arolsen und der Domäne Hünighausen; letztere wurde dann gegen die Domäne Eilhausen umgetauscht. Das Gut ist seitdem im Besitz des Hauses Waldeck-Pyrmont, heute jedoch verpachtet.

Kinder Geburtsname zu Sachsenberg geboren lutherisch:

09018001►10031000  Theodor, 11.06.1854, † Düsseldorf 13.09.1933.

09018002  Rudolf, 18.03.1856Sachsenberg 26.01.1858.

09018003►10032000  ☞Maria Wilhelmine Bertha Julie, 10.06.1859, Düsseldorf 17.12.1937.

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