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Sth Arnold (sen.) ROCHOLL, Fabrikbesitzer und Grundeigentümer zu

Berlin, Schatzmeister des MOON'schen Blindenvereins und  Mitglied des

Kirchenrats der Emmaus-Gem.. Arnold war ein Sohn des HeinricROCHOLL [10105000] u.d. Gattin Wilhelmine ROCHOLL, geb. HENRICHS. – Er besuchte die Realschule zu Elberfeld bis Untersekunda, dort auch die Handelsschule und eine kaufmännische

Arnold Rocholl
(1838 – 1902) [11058000]

Johanna Rocholl gb. v. Elten
(1839 – 1920) [11058091]

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Wohnhaus von Arnold Rocholl
Berlin, Skalitzerstraße 68

Teilansicht des Neubaus 1907

unter seinen Söhnen Heinrich und Richard Rocholl

Lehrzeit in der Kurzwarenhandlung von J.H. VON DER MÜHLEN zu Elberfeld,  nebenher Weiterbildung in Sprachen sowie Ablegung der Prüfung  zum Einjäh-rigen, verschiedene Stellungen als Vertreter, April 1861 Einjährig-Freiwilliger im Kaiser-Alexander-Garde-Gren.- Rgt. Nr. 1 zu Berlin, Entlassung mit der Befähigung zum Landwehroffizier, 1862 Vertreter der Rahmenfabrik ED. METHLOW & CO. zu Berlin, 1865 Gründung der Metall-warenfabrik "ROCHOLL & LOHAUS" zu Berlin in der "Skalitzer Str. 8 (gemeinsam mit (_) LOHAUS, von dem er sich 1870 trennte),  Fortsetzung der Firma unter eige-nem Namen auf dem erworbenen Grundstück "Sebas-tianstr. 15", 1876 wegen notwendiger Erweiterung Erwerb des Grundstücks "Skalitzer Str. 68", 1882 weitere Vergrößerung durch Ankauf des rückwärtigen

Grundstücks "Oppelner Str. 6" – Haupterzeugnisse waren Photographierahmen und Ovalrahmen mit Holzeinlage in allen erdenklichen Größen, später Metalluxuswaren. Vier-malige Auszeichnung auf Ausstellungen durch Medaillen. 

EP Johanna ROCHOLL, geb. VON ELTEN (Schwester der 2. Gattin von Arnolds Bruder Hermann [1105392]), ihre Vorfahren vgl. AhLi 56.

Kinder zu Berlin geboren, ev.:

11058001   ☞Arnold (jun.) Heinrich Friedrich, 08.08.1867, † (_,_), Dr. jur. und Regierungsdirektor 

zu Berlin-Lankwitz. – Folgende Stationen auf seinem Lebensweg:

  • Leibniz-Gymnasium zu Berlin bis zur Reifeprüfung Ostern 1887, Student der Rechtswissenschaft zu Freiburg im Breisgau, Genf, Göttingen und Berlin,

  • 11.07.1890 erste juristische Prüfung beim Kammergericht zu Berlin,

  • 23.07.1890 Rechtsrefrendar,

  • 27.09.1890 Dr. jur zu Göttingen, Referendarzeit zu Wendisch-Buchholz und Berlin,

  • 20.02.1895 große juristische Staatsprüfung,

  • 26.02.1895 Assessor, verschiedene Stellungen zu Berlin, Spandau und Senftenberg, danach 
    Übergang zur allgemeinen Staatsverwaltung,

  • 30.07.1897 Regierungsassessor zu Stettin,

  • 28.08.1903 Regierungsrat zu Stettin,

  • 01.11.1905 Versetzung nach Allenstein in Ostpreussen,

  • 15.01.1913 Roter-Adler-Orden 4. Klasse,

  • 17.04.1917 Leiter der Abteilung für Kirch- und Schulwesen zu Bromberg,

  • 31.12.1917 Oberregierungsrat, 24.08.1918 Verdienstkreuz für Kriegshilfe,

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Arnold Rocholl jun.
(1838 – 1902) [11058
01]

  • 20.01.1920 Übergabe seiner Verwaltung an die polnische Regierung und zur Überleitung noch ein halbes Jahr unter polnischer Herrschaft tätig,

  • Juni 1920 in früherer Eigenschaft nach Schneidemühl an die dortige neu eingerichtete Regierung für die Restteile von Posen und Westpreußen,

  • Dezember 1920 aushilfsweise zum Ministerium für Kunst, Wissenschaft und Volksbildung zu Berlin,

  • 30.06.1921 Rückkehr nach Schneidemühl,

  • Oktober 1924 Regierungsdirektor zu Schneidemühl,

  • 01.01.1931 in den Ruhestand zu Berlin-Lankwitz, ledig.

 

Arnold litt sein ganzes Leben unter hochgradiger Kurzsichtigkeit, pflegte eifrig Kunst und Musik und über alles seine eigene auserlesene Bücherei. 

11058002►12011000  Johanna ☞Emilie, 22.09.1868† (_,_).

11058003►12012000  Paul ☞Arthur, 23.12.1870† Ostseebad Neuhof bei Heringsdorf 23.07.1902, ▭ Berlin.

11058004►12013000  ☞Heinrich Wilhelm, 18.12.1872† Berlin 12.03.1933.

11058005►12014000  ☞Richard Hermann, 13.10.1876† Wedel (Holstein) 21.10.1961.

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