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Sth ☞Heinrich Wilhelm  ROCHOLL, Dr. phil., Gehei-mer Konsistorialrat und Mili-täroberpfarrer zu Bonn. – Heinrich (jun.) war ein Sohn ds. Heinrich (sen.) ROCHOLL [1010500] und seiner Gattin  WilhelminROCHOLL, gb.  HENRICHS

Zunächst besuchte Heinrich das Gymnasium zu Elber-feld bis zur Reifeprüfung 1864, danach:

  • 1867 Hauslehrer auf Sydowsaue bei Stettin in Pommern,

  • April 1868 erste theologische Prüfung zu Koblenz,

  • ein Jahr Domkandidatenstift zu Berlin,

  • 16.10.1869 zweite Prüfung zu Koblenz,

  • Fortsetzung der Hauslehrertätigkeit zu Sydowsaue bei Stettin,

  • 07.10.1880 Hilfsprediger zu Unterbarmen,

  • 1872 Divisionspfarrer der 1. Div. zu Kolmar im Elsaß,

  • 14.12.1875 Dr. phil. zu Tübingen,

  • 1880 Garnisonspfarrer zu Köln-Deutz,

  • 1888  Militäroberpfarrer des X. Armeekorps zu Hannover,

  • 1895 Konsitorialrat,

  • 1908 Geheimer Konsitorialrat,

  • 1914 in den Ruhestand zu Bonn unter Verleihung des Roten-Adler-Ordens 2. Kl. (vgl. Anh. 46),

  • Im Weltkrieg nahm er noch die seelsorgerische Betreuung in zwei Lazaretten wahr.

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Heinrich Rocholl
(1845 – 1929) [11056
00]

Während seiner Kolmarer Zeit begann er seine umfangreiche schriftstellerische Tätigkeit, wovon 56 Schriften und 7 Sonderdrucke religionswissenschaftlichen, aber auch geschichtlichen und tagespolitischen Inhalts zeugen.

EP Maria Auguste ROCHOLL, geb. ERBSLÖH, deren Vorfahren vgl. AhLi 57.

Kinder, [01 - 03] zu Kolmar, [04 - 07] zu Köln geboren, ev.:

1106001   ☞Paul Theodor,  27.11.1876, † (_,_); Dr. jur., Geheimer Regierungsrat und Ministerialrat zu Berlin-Grunewald. –

Paul besuchte das Gymnasium zu Köln und wegen der Versetzung seines Vaters ab 1888 das Kaiser-Wilhelm-Gymnasium zu Hannover bis zur Reifeprüfung 1895. Nachfolgend die vielfältigen Stationen in seinem Lebensweg:

 
  • 1895 Student der Rechtswissenschaft zu Marburg (Corps Teutonia), zu Straßburg i. Elsaß (Corps Palatia) und zu Berlin,

  • 09.07.1898 erste juristische Prüfung zu Celle,

  • 1899 Dr. jur., Referendarzeit zu Celle und Hannover,

  • 16.07.1903 große juristische Staatsprüfung, 

  • 01.09.1903 Assessor bei der Staatsanwaltschaft zu Hannover,

  • 01.04.1904 beim Landeshauptmann zu Posen, Übergang zur allgemeinen Staatsverwaltung als Justitiar,

  • 01.04.1906 Regierungsassessor bei der Regierung zu Magdeburg,

  • 15.05.1911 Regierungsrat bei der Regierung zu Koblenz,

  • 06.04.1918 Berufung in das Ministerium der öffentlichen Arbeiten zu Berlin,

  • 01.08.1918 Ernennung zum Geheimen Regierungsrat und Vortragenden Rat im Staatsministerium,

  • 1919 wieder zum Ministerium der öffentlichen Arbeiten,

  • 1921 ins Reichsverkehrsministerium als Ministerialrat in der Wasserbauabteilung,

  • 1935 in den Ruhestand zu Berlin-Grunewald.

Paul heiratete am 10.06.1913 in Heidelberg Helene SCHÄPLER, ev., Heidelberg 27.08.1882, † (_,_), Tochter des Carl SCHÄPLER,  Architekt zu Heidelberg und seiner Gattin Anna KINCK. - Kinderlos.  

1106002   ☞Klara Luise, 30.12.1877† (_,_) – ledig.

1106003   Maria ☞Helene, 28.05.1879† (_,_), Leiterin eines Kinderheims zu Königsfeld im Schwarzwald. – 1902 Aus-

bildung als Schwester im Diakonieverein zu Stettin, Abschlussprüfung und verschiedene Stellungen, 1908 staatliche Anerkennung als Krankenpflegerin, 1910 Berufung an die Augenklinik zu Gießen als Oberschwester, Juli 1924 Oberschwesterstelle im Kinderbehindertenheim zu Ramstadt bei Darmstadt, danach Leiterin des zuvor erwähnten Kinderheims zu Königsfeld im Schwarzwald, ledig.

1106004►1201500  ☞Elisabeth Emilie, 25.10.1880† (_,_).

1106005   Alfred, 21.02.1882† Köln 05.12.1883.

1106006►1201600  ☞Martin Heinrich, 30.08.1883† (_,_).

1106007►1201700  ☞Gustav Adolf, 19.05.1887† (_,_).

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