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Heinrich Rocholl
(1872 – 1933) [12013
00]

Sth ☞Heinrich Wilhelm ROCHOLL, Sohn des Arnold ROCHOLL [1105800] und seiner

Gattin Johanna ROCHOLL, geb. VON ELTEN. Heinrich war Ingenieur und ab 1902 Fabri-

kant zu Berlin. Sein Ausbildungsweg und seine beruflichen Stationen sahen wie folgt aus:

.
  • Heinricbesuchte das Leibniz-Gymnasium zu Berlin und das Buggenhagen'sche Gymnasium zu Treptow (Rega)
    bis zum Einjährigen.

  • Ostern 1892 Beginn der praktischen Lehrzeit in der BERLINER MASCHINENFABRIK AG" zu Berlin.

  • Ab Ostern 1892 in der Großuhrenmacherei BERNHARD HIPPE zu Berlinnebenher Besuch der Handwerkerschule,

  • erste Anstellung bei SIEMENS UND HALSKE AG zu Berlin,

  • 1894 Einjährig-Freiwilliger im Eisenbahn-Rgt. III zu Berlin-Schöneberg (Befähigung zum Res.-Offizier), danach

  • Besuch der Technischen Hochschulen zu Berlin und Hannover,

  • 1897 Anstellung als Ingenieur bei der Straßenbahn zu Hannover,

  • 1900 im Elektrizitätswerk zu Niedersedlitz bei Dresden, im Auftrag dieses Werkes von April bis November 1900 Leitung des Baus einer elektrischen Straßenbahn in der Finnischen Hauptstadt Helsinki,

  • Juli 1901 Anstellung bei der Maschinenfabrik GEBR. KÖRTING zu Hannover.

  • Nach seinem am 29.04.1902 verstorbenen Vater, Arnold ROCHOLL [1105400], Eintritt in die väterliche METALLWAREN-FABRIK ARNOLD ROCHOLL zu Berlin und gleichzeitige Fortführung derselben bis zur Auflösung des Betriebes im Jahre 1932.

Die Weiterführung der Firma im Jahre 1902 geschah zunächst in Zusammenarbeit der beiden Brüder Heinrich und Arthur [1200900]. Arthur verstarb jedoch plötzlich nach nur 3 Monaten der Zusammenarbeit am 23.07.1902. Hiernach stieg der jüngste Bruder Richard [1201100mit in die Firma ein und führte diese mit Heinrich gemeinsam bis zur Auflösung 1932.

EP1 Valerie ROCHOLL, geb. MEIßNER, Tochter des Franz ☞Christoph MEIßNERHeiligenstadt 01.03.1831, †(_), Geheimer Kanzleirat zu Berlin (Sohn des Ludolph Wilhelm MEIßNER, Schönfärber zu Heiligenstadt, und seiner Gattin Dorothea BRANDES), und seiner Gattin Franziska Wilhelmine ☞Luise TEICHLERSulza in Thüringen 23.10.1834, †(_), (Tochter des Karl Friedrich Teichler, Bürger und Schönfärber zu Sulza, und seiner Gattin Erdmuthe FRIEß). 

EP2 Ilse Margarethe Gertrud Marie ROCHOLL, geb. MÜLLER, Tochter des Paul MÜLLER, ev., Brandenburg (Havel) 05.11.1857, † Berlin 08.09.1930, Fabrikant zu Berlin; ⚭ Berlin 18.10.1884 mit Martha GROHE, ev., Berlin 06.10.1860, † Berlin 28.10.1922.

Kinder – alle aus 1. Ehe) – [01] zu Linden bei Hannover, [02 - 04] zu Berlin geboren, ev.:

1201301  Johanna ☞Luise, 20.08.1901, † (_,_), chemisch-technische Assistentin zu Berlin. – Sie besuchte das Viktoria-Ly-

zeum zu Berlin bis 1918, Ausbildung zur chemisch-technische Assistentin zu Berlin, verschiedene Anstellungen in Berlin, seit 1930 in der NÄHRMITTELFABRIK MÜNCHEN zu Berlin-Charlottenburg, nebenberuflich im Prüfungsausschuss der Reichsfachschaft technischer Assistentinnen und 2. Führerin des Reichsklubs technischer Assistentinnen zu Potsdam, ledig. 

1201302  ☞Heinrich Franz Arnold, 18.07.1902† (_,_). – Dipl.-Volkswirt zu Berlin. – Er besuchte das Luisenstädtische

Realgymnasium zu Berlin bis zur Reifeprüfung "Michaelis 1920". Weitere Schritte in seinem Ausbildungs- und Lebensweg:

  • Student der Volkswirtschaftslehre zu Halle a.d. Saale, Münster i. Wfl. und Berlin.

  • 01.04.1922 bis 30.06.1924 kaufmännische Lehrzeit bei der Deutschen Bank zu Berlin,

  • 16.06.1926 Staatsprüfung zum Dipl.-Volkswirt, danach

  • Geschäftsführer beim Studentenwerk Berlin E.V.,

  • 01.08.1927 Syndikus und Redakteur im "Reichsbund vaterländischer Arbeiter- und Werkvereine E.V.", zu Berlin

  • August 1928 als Austauschstudent in die USA, Assistent an der University of Chicago, Werkstudent bei SWIFT & CO.  in Chicago, später – auf der Rückreise über Japan – mehrere Monate als Gastdozent für Volkswirtschaftslehre zu Peking,

  • 12.04.1931 wieder in der Heimat – vgl. seinen Aufsatz "Eine Weltreise in drei Abschnitten" im NaBl 12.

  • Mai 1931 bis Februar 1932 Mitarbeiter Terramare-Office zu Berlin,

  • März 1932 bis März 1934 Wirtschaftsreferent im amerikanischen Generalkonsulat zu Berlin,

  • seit 1933 Dozent für Handelspolitik an der deutschen Hochschule für Politik und seit

  • Mai 1934 Mitglied der Geschäftsführung des "Verband für den fernen Osten E.V." zu Berlin.

⚭ Berlin 20.03.1937 mit Annemarie JOESTEN, ev., im Bezirk Berlin-Treptow 23.11.1912, Tochter des Wenzel JOESTEN, Oberingenieur zu Berlin-Treptow, und seiner Gattin Maria Magdalena WEILAND. – Kinder waren bei Drucklegung der RaRo in 1937 noch nicht bekannt.

1201303►1300800  ☞Annemarie Ruth, 24.07.1905, † (_,_).

1201304  ☞Viktor Joachim, 17.01.1907, 17.01.1907, † (_,_), Dipl.-Ingenieur und Sachbearbeiter in der Außenstelle

Breslau des Wirtschaftsministerium. – Er besuchte das Luisenstädtische Realgymnasium zu Berlin bis Prima, danach ab

  • 01.05.1925 einjährige einjährige Volontärzeit in der Maschinenfabrik BOLLE & JORDAN zu Berlin.

  • 1926 Fortsetzung der Schulausbildung in der Luisenstädtischen Oberrealschule bis zur Reifeprüfung zu Ostern 1928,

  • Studentan der Technischen Hochschule zu Berlin (Maschinen- und Flugzeugbau), 

  • Oktober 1931 als Werkstudent Vertreter,

  • Oktober 1932 Arbeitslagerleiter zu Schwerin

  • März 1933 Fortsetzung des Studiums

  • Juli 1935 Staatsprüfung als Diplom-Wirtschafts-Ingenieur zu Berlin,

  • seit September 1935 als Dipl.-Ingenieur und Sachbearbeiter in der Außenstelle des Wirtschaftsministerium zu Breslau.

Berlin 01.10.1936 mit Gertrud Michalek, ev., 18.10.1908, Bauer und Maurer zu (_), – keine weiteren Angaben überliefert.

IVZ12-16

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