ANHÄNGE NR. 01 BIS 35C AUS DEM BUCH VON 1938 – NR. 36 BIS 50 SIEHE HIER.

Die einzelnen Anhänge sind mit den laufenden Nummern als "An01" bis "Anh 50" bezeichnet und unter diesen in der Stammfolge herangezogen und verlinkt. Die Reihenfolge der Vorgänge ab Anh 04 bis Anh 50 entspricht der zeitlichen Folge der Ereignisse.

 

ANHANG NR. 01 – Namensträger aus RADEVORMWALD, die in die dargestellte Stammfolge nicht einzugliedern waren.

ANHANG 01a. Einzelmeldungen oder mehr oder weniger bündige Zusammenhänge
– aus den Rechnungsbüchern der reformierten Gemeinde zu Radevormwald –

 

Männliche Namensträger

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Weibliche Namensträger

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ANHANG NR. 01b.: Stammfolge des Adam ROCHOLL zu Radevormwald
(der frühere Nebenzweig 04 [IV])

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ANH. NR. 02 – Weitere Namensträger ROCHOLSBERG zu RvW 

(mit denen der Übersicht "Stammfolge ROCHOLSBERG" nicht zu verbinden)

 
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ANHANG NR. 03 Die Aufzeichnung einer alten Bibel und die alte Stammtafelzeichnung von Karl ROCHOLL [0800500]

     Anfang des 20. Jahrhunderts, kurz nach Gründung des Familienverbandes, wurde diesem eine in Bremen bei einem Hausabbruch gefundene Kiste mit alten ROCHOLLschen Urkunden für 100Mk zum Kauf angeboten. Der Familienverband übernahm den kostbaren Schatz. Dieser bestand aus wichtigen familienkundlichen Papieren. Darunter war das bedeutendste Stück eine alte Bibel mit zahlreichen Eintragungen von Familiendaten. Sodann enthielt die Kiste ein Stammtafelzeichnung der Familie ROCHOLL, beginnend mit Berthold VON ROCKHOLL, Ritter auf Schloß ROCHHOLz, 1380 – 1440, außerdem eine Menge mehr oder weniger wichtiger Schriftstücke.

     Dieser außerordentliche Fund stammte zweifellos ursprünglich Kassel und kam durch den zu Kassel geborenen, späteren Bremer Kaufmann Karl ROCHOLL [0800500] nach Bremen. Von ihm gelangte er an seinen Sohn August ROCHOLL. Dieser starb kinderlos zu Bremen. Seitdem muss die Kiste , durch ein glückliches Geschick vor Vernichtung bewahrt, irgendwo ein stilles Dasein geführt haben. Fundstelle und weitere Umstände waren nicht festzustellen.

     Die oben erwähnte Zeichnung ist 110 x 55 cm groß und "stammbaum"artig dargestellt. Sie setzt sich, von dem Ritter ausgehend, mit einigen Zwischengliedern erstmals bis Gottschalk ROCHOLL [0300200] fort; zeigt weiterhin nur noch den KasselerZweig. In der höchsten Krone des Baumes Schwebt Karl ROCHOLL [0800500] mit seinen 7 Kindern. Im Zusammenhang mit den anderen Papieren kann mit Sicherheit geschlossen werden, dass sie von Karls Hand stammt. Er hat offenbar nicht nur regen Familiensinn gehabt, sondern sich auch forschend betätigt. Die Zeichnung, die alle Vorteile, aber auch Nachteile einer solchen Darstellungsweise aufweist, bring Wahrheit und Dichtung (die ritterliche Herkunft) mit sich.Wegen ihrer Größe und verblaßten Schrift eignet sie sich nicht zu verkleinerten Wiedergabe. Von dem unteren Teil (Ritter bis Gottschalk) befindet sich ein inhaltlich genauer Abdruck in der Stammtafel von Louis ROCHOLL. – Die Wichtigkeit und die sachliche Bedeutung des Familienschatzes verlangt eine genauere Darstellung des Hauptstückes: 

DIE BIBEL

Um den Begriff "Bibel" in diesem Zusammenhang besser einzuordnen, siehe Weiteres unter "bibel.com" –

     Sie selbst ist anscheinend nicht mehr vorhanden, dagegen sind die wertvollen Aufzeichnungen mit einem Titelbild in der Urkundensammlung der Familie ROCHOLL verwahrt. Blattgröße 37½ x 24½ cm – vgl. "Stammtafel 1866".

     Die 1. Seite. Auf ihr hat sich der Erstere der Bibel, Adolph Wilhelm ROCHOLL [0500300] mit seinem Namen und folgenden Eintragungen verewigt: "1727: Diese biebel Kostet mit dem bandt 3 ... (unleserlich) forschet in der schrift dan Sie ists, die Von mir Zeuget." – Darunter folgt die Zahl 1740 und der Name Bernhardus ROCHOLL und schließlich als Abschluss der 1. Seite, die etwas beschädigt ist, anscheinend ein Spruch. Die Zahl 1740 wird das Jahr der Übernahme der Bibel durch den Sohn Bernhard sein, nachdem seine Mutter 1739 gestorben war.

     Eine spätere Hand, augenscheinlich die desselben Bernhard, nahm oben über dem Namen Adolph Wilhelm folgende Eintragungen vor: "Bernhard Rocholl mein seliger Groß Vatter [0400800] ist geboren 1645 im HERRR entschlafen 1708 alt 63 Jahr ruhet zu Radevormwald" und neben dem Namen Adolph Wilhelm: "Mein lieber Vatter Seel. erblickte das Licht dieser Welt 1680 den 20. Okt. starb sanft und selig 1737 den 10. July. Brachte also seine kurze Lebenszeit auf 57 Jahr und ruhet in Gott zu Lorbach. Ist verheiratet gewesen mit Christina Bruderin ao 1711. Mit eines lutherischen Predigers Tochter aus Elsa bärtig. Meine liebe Seel. Mutter starb 1724."

     Die 2. Seite. Hier beginnt derselbe Bernhard, die Abstammung ab Gottschalk planmäßig darzustellen. Erfolgt die Wiedergabe der Eintragungen der oberen Seitenhälfte. Offensichtlich haben hier in jüngerer Zeit vereinzelt Ergänzungen stattgefunden, die der Schrift nach vermutlich von Bernhards Enkel Karl ROCHOLL [0800500] stammen. Sie lauten:

  1. Godschalck ROCHOLL Mein Uhr Groß Vatter Seel.
    Nachtrag: Tuchfabrikant in Radevormwald. ✶ 1591. † 1665.

  2. Bernhard ROCHOLL Mein Seel. Groß Vatter alt 63 Jahr starb 1708 sanft und Seel. und hinterließ
    Nachtrag: (zu Groß Vatter) in Radevormwald geb. 1645, (ferner) aus erster Ehe mit Margaretha BAUENDAHL †1693 (nämlich hinterlassen)

  3. Adolph Wilhelm ROCHOLL. Mein Seel. starb 1737 in Lorbach alters 57 Jahr.
    Nachtrag: Kaufmann in Lorbach geb. 1680 den 20. Oct.

  4. Bernhard ROCHOLL mein Oheim Prediger der Reformirten Gemeine zu Sagten verstarb seel. 1731 seines Alters 47 Jahr.
     
    Nachtrag: geb. 14. Apr. 1683 verehelicht mit Anna Catharina JORRISSEN geb. 1692.

  5. Johannes ROCHOLL mein Schwieger Vatter starb 7.. Mertz 1760 ist gebohren 1689 den 9. Apr.
     Nachtrag: Bürgermeister. (hinter dem ✶ Datum) in Radevormwald.

  6. Anna Maria ROCHOLSBERG meine Schwieger Mutter ist gebohren 1693 28. Mertz.

  7. Peter ROCHOLL mein Oheim ist gebohren 1692 ist Seel. verstorben in Soest.
    Nachtrag: ✶ 1742 (was aber nicht stimmt, sondern 1754) verehelicht  mit ANDERNACH (trifft ebenfalls nicht genau zu, sondern I. mit KELLER, II. deren Schwester  verwitwete A
    NDERNACH). 

  8. Godschalck ROCHOLL mein Oheim ist Seel. verstorben zu Corbach.
    Nachtrag: geb. 1676, in Dänischen Diensten.

Die untere Hälfte der 2. Seite ist wegen der erwähnten Beschädigung des Blattes überklebt. Die hier gemachten Eintragungen sind weniger wichtig, weil sie nicht von Bernhard [0600600], sondern von seinem Enkel Karl [0800500], also aus neuerer Zeit stammen.

     Auf den nächsten etwa 4½ Seiten (der Bibel)  folgt der Kasseler Zweig, beginnend mit Bernhard und seinen Kindern.

 

ANHANG NR. 04 – Streit zwischen dem UR-PETER [0200100] und Claß im GARTENHAUS

 – vermutlich aus den Beyenburger Gerichtsakten –

 
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Im heutigen Deutsch (1938) lautet die Urkunde etwa folgendermaßen:

   Peter ROCHOLL hat einen Hausplatz neben ROCHOLBERGs Haus von dem Witwer Peter SCHMITT und dessen Kinder gekauft. Nach Errichtung seines Neubaus machen Claß (= Nikolas) IM GARTENHAUS und seine Miterben Rechte an dem Grundstück geltend und lassen es sperren. Peter ROCHOLL droht mit Rücktritt (Verzicht) vom Kauf und mit Schadensersatzansprüchen.

   Am 19.02.1590 wurde den Parteien eine Frist von 8 Tagen gestellt, wobei sich Peter SCHMITT gegen alle Koste und jeden Schaden verwahrt. Ob es zu der Aussprache gekommen ist, läßt sich nicht ersehen. Jedenfalls bestand der Streit noch am 17.06.1591. Hier bat Peter ROCHOLL um gerichtlichen Ausspruch seines ungestörten Eigentums, gestützt auf ein Abkommen des Rentmeisters. Dieses hatte ihm beim Erwerb vorgelegen. Nach Aufgebot dritter Berechtigter widersprach Claß IM GARTENHAUS. Seine Partei werde alsbald Geltendmachung ihrer Rechte aufgeben bei Androhung des Verlustes, im Falle dies nicht geschehe.

ANHANG NR. 05 – Hausverkauf von SUNDERMANN an MUMHAGEN – siehe auch unter [0300291]

 – Archiv der evangelischen Gemeinde zu Düsseldorf –

Urkunde Radevormwald

ANHANG NR. 06 – Streit zwischen dem UR-PETER [0200100] und Claiß KÜPER

 – Lippisches Landesarchiv, Detmold. Nr. 172 –

Brüchten des Ampts Bienburg

 
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ANHANG NR. 08 – Verpachtung einer Wiese an 
Gottschalk M
OLL – [
0300291]

 – Archiv der reformierten Gemeinde zu Radevormwald –

 

ANHANG NR. 07 Gottschalk MOLL – erwähnt unter [0300291]

 – Brüchtenprotokoll des Amtes Beyenburg –

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ANHANG NR. 09 – Erbvertrag MOLL [0300291]

 – aus dem Archiv der ref. Gem. zu Radevormwald –

(vgl. hierzu "Frühgeschichte UR-PETER")

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    Im Deutsch von 1938 lautet die Urkunde etwa wie folgt: 

    Nach dem Ableben von Hans MOLL hat dessen Witwe Margarethe sich geweigert, Zinsen und Unterhalt der Schwiegermutter Christine zu geben, zumal sie ja dazu nicht imstande, und dann mache sie geltend, daß sie ihre eingebrachte Mitgift, wie auch ihres seligen Mannes Brautschatz und Leibzucht aus den hinterlassenen Erbgütern zurückfordere. Hiergegen hat die Schwiegermutter Christine eingewendet, daß die Güter bei bestehender Ehe ihres Sohnes und Margarethes sich im Werte gesteigert, daß daher im Vergleich hierzu die genannte Forderung ihrer Schwiegertochter zurückgeblieben sei. Wenn man hierbei berücksichtigt, daß die Streitigkeiten beiderseits undenklich, auch nicht christlich billig sind, deshalb sei hiermit zu wissen, daß bewußte Christine und Margarethe sich dergestalt als Mutter und nach allen Wirrsalen vergleichen und nachfolgendermaßen vertragen, und zwar so, daß angezogene Margarethe das "Riggenhuß" halb mit hinterliegendem Garten und den dazu gehörigen Gerechtigkeit erblich haben und behalten soll.Ferner soll mit beider Einverständnis durch gute Leute festgesetzt werden, wie solches füglichsten geteilt werden möchte und danach soll das Los darum gezogen werden. Was sonsten die andere Halbscheit am besagten Hause und an allen übrigenErbgütern anbelangt, diese sollen besagter Christine von jetzt an wieder zum Eigentum eingehändigt werden mit der Maßgabe, daß sie darauf 750 Tlr., womit die Güter belastet gewesen, an nachfolgende Pensionen, als nämlich an Andreas LÜNINGs Erben 224 Tlr., ferner an Jorgen PANTZER zu Lennep 53 Tlr., ferner an ihren Schwiegersohn Gottschalk ROCHOLL 85 Gulden abtragen und bezahlen soll. Wenn dann für Christine noch bleibt 58 Tlr. wegen ihrer Leibzucht, so hat solches seine Richtigkeit. Was sonst weiter ihre Schulden anbetrifft, die in bestehender Ehe mit Hans Moll gemacht sind, soll die Margarethe abstatten und bezahlen und hinfort keiner weiteren Handlung noch Forderung sich anmaßen. Weiter wurde abgeredet und vergleichen, das besagte Margarethe das Nachjahr mit Besamung des Mistes soll vorbehalten sein. Diese Punkte geloben beide Teile also stetig und fest bei 20Guldenpfennig Strafe zu halten und nachzukommen, alles ohne Einwendungen und Arglist. Zu Urkunde hierbei sind gewesen die ehrenwerten und ernsthaften

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ANH. NR. 10 – Schenkung von Gottschalk ROCHOLL [0300200]

Archiv der ref. Gemeinde zu Radevormwald. Rechnungsbuch 1637/40

 

Bernhardt Borstmann

Hinrich Stutzberg

Peter Ueminghauß

Johannes Sudermann

Jaspar Herminghuß

Gottschalk Rocholl

Gangolf von der Heide

ANH. NR. 11 HERMANN-STIFTUNG [0200105] u. [0300100]

– Archiv der reformierten Gemeinde zu Radevormwald –

 

Und zum ferneren Zeugnis ist dieser Kontrakt zwei eines Inhalts durch den vorerwähnten Ueminghaus geschrieben und neben den anwesenden Herren und Freunden unterschrieben, so geschehen im Jahr 1632 den 6. Februar. 

Peter Ueminghauß

Johannes Sundermann

Jaspar Herminghuß

Bernhardt Borstmann

Gottschalk Rocholl

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ANH. NR. 12 CLAß-VON-DAHLHAUSEN-STIFTUNG [0300300]

– Archiv der reformierten Gemeinde zu Radevormwald –

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ANHANG NR. 13 PACHTZAHLUNG FÜR EIN STÜCK LAND AN DER HOHEN FAHR GELEGEN [vgl. Übersicht "ROCHOLSBERG"] 

– Archiv der reformierten Gemeinde zu Radevormwald –

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Abschrift der Anmerkung zur Stammtafelübersicht "ROCHOLSBERG": 

     Christoph ROCHOLSBERG (04) zahlte 1643, 1651, 1664, 1669, 1683,1687 Pacht für ein Kirchenland" an der hohen Fahr". Nach seinem Tode (1688) setzte sein Sohn Petrus ROCHOLSBERG (0502) die Zahlung fort und nach dessen Ableben der Bürgermeister Johannes ROCHOLL [0500600] - siehe oben. Er zahlte unter stets gleichbleibendem Titel und Betrag noch jahrzehntelang weiter. Hieraus ergab sich, dass Anne Maria ROCHOLSBERG [0700700] eine Tochter von Petrus ROCHOLSBERG war.

 

ANHANG NR. 14 VOLLMACHT FÜR DEN PFARRER UND RICHTER PETER ROCHOLL (SOHN) [0300100] ALS ABGEORDNETER DER GEMEINDE ZUR SYNODE SOLINGEN

– Archiv der reformierten Gemeinde zu Radevormwald –

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ANH.NR. 17-20: JÜL. BERG-RvW, GERICHTSBUCH NR. 1

ANHANG NR. 17

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ANHANG NR. 16 VERHÖR VON

  aGOTTSCHALK ROCHOLL [0300200] und

  b) ADOLPH ROCHOLL DEM ÄLTEREN [0300300] 

– Archiv der lutherischen Gemeinde zu Radevormwald –

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ANH. NR. 15 – VERHÖR VON PETER ROCHOLL (SOHN) [0300100– Staatsarchiv Düsseldorf –

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ANHANG NR. 18

ANHANG NR. 19

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ANHANG NR. 20

ANHANG NR. 21 – BESITZTUM VON
PETER AUF DEM BERG [
0400200]

– Archiv der reformierten Gemeinde zu Radevormwald –

 

ANHANG NR. 22 – BESITZTUM VON ADOLPH ROCHOLL DEM JÜNGEREN [0400900]

– Archiv der reformierten Gemeinde zu Radevormwald –

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ANHANG NR. 23 – KOPFSTEUERLISTEN VON RADEVORMWALD VOM 22.01.1663 UND 30.09.1673

– Bergische Landstände V/34 im Staatsarchiv zu Düsseldorf –

     Die nachfolgenden Angaben stellen einen Auszug dar, soweit die Vorgänge für die Familiengeschichte ROCHOLL von Belang sind. Die zusätzlichen Bemerkungen in der rechten Spalte sind Erläuterungen.

     Nach diesen Listen wurden die Familien einschließlich deren Dienstboten nach Ihrer Kopfzahl besteuert, und zwar 1663 der Mann als Haushaltsvorstand mit 1 Rtlr., Frauen und Kinder mit je ½ Rtlr., Dienstboten zu einem geringeren Betrage; 1673 dagegen der Mann mit 3 Rtlr., eine selbständige Witwe  mit 2 Rtlr., die anderen mit Bruchteilen eines Rtlrs.

     Für 1663 heißt es ausdrücklich, dass nur über 15 Jahre alte Personen erfasst werden. Für 1673 wird keine Altersbegrenzung genannt, jedoch scheint die selbe wie für 1663 angewandt worden sein. – Die für Radevormwald geltenden Listen von 1663 und 1673 sind von ein und derselben Hand geschrieben.

     Bl. (Blatt) bezeichnet die Seite des Buches, in welchem noch eine größere Anzahl Bergischer Städte mit ihren Kopfsteuern aufgeführt sind.

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ANHANG NR. 24 – ERBTEILUNG VOM HÖLTERHOF 1677
– vgl. Stammfolge [
0400500]

(Bruchstück)

 
 
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ANHANG NR. 25 – PETER (ENKEL) [0400600] – BRUDER
VON
BERNHARD R'LL [
0400800] UND  WILHELM 
ÜMINGHAUS [
0400791BEIDER SCHWAGER 
– Archiv der reformierten Gemeinde zu Radevormwald –

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ANHANG NR. 27 – BERNHARD ROCHOLL [0400800] 
GEGEN
PFARRER HOFIUS 
– Gemeindeprozessakten 1680/93 der ref. Gem. zu Radevormwald –

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ANH. NR. 26 – PETER ROCHOLL (ENKEL) [0400600] GEGEN
DIE 
LUTHERISCHENaus einer Bittschrift an den Landesherrn. 1681
– Archiv der reformierten Gemeinde zu Radevormwald –

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ANH. NR. 28 – DREI BRIEFE DES BERNHARD ROCHOLL [0400800] AN SOHN GOTTSCHALK [0400802AUS DEN JAHREN 1705/6
– Gemeindeprozessakten 1680/93 der ref. Gem. zu Radevormwald –

 

Eine Ablichtung des Originalbriefes Nr. 3 befindet sich im Menü "Stammfolge" unter [0400800] Bernhard ROCHOLL

ANH. NR. 29 – BRIEF DES SPÄTEREN PFARRERS BERNHARD [0500400] AN SEINEN BRUDER GOTTSCHALK [0400802
– Gemeindeprozessakten 1680/93 der ref. Gem. zu Radevormwald –

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ANHANG NR. 32 – JUSTIZBÜRGERMEISTER ADOLF WILHELM ROCHOLL [0600700],  1728

hat – nicht zuletzt dank seiner auch von Friedrich dem Großen anerkannten Leistungen – eine ungewöhnlich erfolgreiche Laufbahn hinter sich gebracht. Am 23.09.1802 wurde sein 50-jähriges Amtsjubelfest in einer weit über das sonstige Maß hinausgehende Weise in Stadt und Land gefeiert. Am 01.09.1812 konnte er 84-jährig im Kreise von 45 Kindern und Kindeskindern seine Goldene Hochzeit feier, und zwar – wie sein Schwiegersohn Konsistorialrat Karl BUSCH in seiner Rede hervorhob – "in bewundernswerter Fülle eines seltenen Berufs- und Tätigkeittstriebes , in ungewöhnlicher Körperkraft und bei heiterem und hellem Geiste". – In seinen nachgelassenen Aufzeichnungen befinden sich zahlreiche familiengeschichtliche Betrachtungen, die dem Bearbeiter der ersten Stammtafel, seinem Enkel dem Gerichtsrat Louis ROCHOLL zu Hagen, große Dienste leisteten. Dieser huldigt im Vorwort zu seiner Stammtafel seinem Großvater anläßlich der Wiedergabe der Lebensbeschreibung, "welche der würdige Greis in seinem 85. Lebensjahre über sich niedergeschrieben hat. In dem kindlich unbefangenen Rückblick au eine lange arbeitsvolle, mit Erfolg gekrönte Laufbahn gibt sich eine Rechtschaffenheit und Willenskraft, eine Strebsamkeit, eine Beruftreue, eine Frömmigkeit des Gemüts, in allem ein Charakter kund, zu dem wir Enkel als auf ein edles Vorbild in Verehrung emporblicken mögen." –

 

Vergleiche auch die Aufsätze über ihn und über "Familiendruck-schriften" im Nachrichtenblatt Nr. 2 und 11. Hinweis


 

 
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ANHANG NR. 30 – STIFTUNG VON TAFELTÜCHERN 
– Archiv der reformierten Gemeinde zu Radevormwald –

     Über ihn sind aus Duisburg nur noch einige gelehrte Abhand-lungen (Dissertate) aus den Jahren 1733/34 bekannt-geworden. – Der Justizbürgermeister Adolph Wilhelm ROCHOLL, sein Zeitge-nosse, berichtet über ihn – wiedergegeben im Vorwort der Stamm-tafel von Louis ROCHOLL – wie folgt:

     "Der Peter ROCHOLL hinterließ 2 Söhne, Johann und Peter, welche beide auf der Universität Duisburg Prediger an der Hauptkirche daselbst wurden. Einer seiner (Johannes) Söhne studierte ebenfalls Theologie, er hatte aber fatalité, dass er bei seiner ersten Probepredigt stecken blieb, und er war nicht zu bewegen, die Kanzel wieder zu besteigen, ob es ihm gleich an gründlicher Wissenschaft in Sprachen und Theologie nicht fehlte. Er entfernte  sich aber nach Leipzig zu seinem Oncle, welcher als ein reicher Mann ihn unterstützte und ihm Gelegenheit gab, nach Preußen zu reisen, wo er endlich zu Wilna Professor wurde."

 

    Der hier geschilderte und zunächst verunglückte Theologe war Petrus Christianus  und der erwähnte Onkel der Bruder seiner Mutter, der 1742 verstorbene Kaufmann Johann Friedrich Ackermann zu Leipzig, der Petrus Christianus zu seinem Testamentsvollstrecker einsetzte und ihm und seinen Geschwistern eine reiche Erbschaft hinterließ.

     Von Leipzig ging Petrus Christianus 1742 nach Litauen. – Vgl. "Immanuel Kant, der Mann und sein Werk" von Karl Vorländer, Verlag von Felix Meiner, Leipzig, 1. Band, Seite 67: "Unserem Kant war als Lehrer der beiden älteren Söhne (des reformierten Pfarrers Andersch im litauischen Dorf Judtschen) schon ein cand. theol. ROCHHOLZ (?ROCHOLL) vorausgegangen, dessen ausgezeichneten Unterricht der 2., 1732 geborene, Sohn in seiner Vita gerühmt hat." Hier handelt es sich ebenfalls um Petrus Christianus. Über sein Verbleib von 1747 - 1753 ist nichts bekanntgeworden.

Anmerkung aus der RaRo 1938: Dafür, dass Peter Christian bis 1747 in Judtschen blieb, folgt die Fortsetzung des vorerwähnten Auszuges , welche lautete: "Da beide (nämlich Söhne) erst im Juli 1747, aus Rocholz' Unterricht entlassen, in das Joachimsthalsche Gymnasium zu Berlin aufgenommen wurden, so kann Kant frühestens im Sommer 1747 die Stelle in Judtschen angetreten haben und nur als Lehrer der drei jüngeren Söhne, die damals im Alter von 12, 11 und 8 Jahren standen, in Betracht kommen.     

 

Vergleiche schließlich "Geschichte der Reformierten in Altpreußen" von WACHHOLZ, wonach Petrus Christianus von 1763 bis zu seinem Tode Prediger von Gumbinnen war. Hier wurde er am 07.05.1763 dem französischen, reformierten Prediger ANDONG adjustiert. Nach der selben Quelle ist er von seiner Amtstätigkeit in Gumbinnen 10 Jahre polnischer Prediger zu Wilna gewesen.

ANHANG NR. 31 
P
ETRUS CHRISTIANUS ROCHOLL [
0600300] ★ 1713 

 
 
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ANHANG NR. 33

TODESANZEIGE DES PETER ROCHOLL [0500700] 

ANHANG NR. 34 – BRIEF DES LEHRERS JOHANN ROCHOLL

[0705400] AN DAS KONSISTORIUM ZU GEMARKE 1782

– Akten Mettmann (A I IVb 21) im Rheinischen
Provinzial-Kirchen-Archiv zu Koblenz  –

 
 

ANHANG N